Salutogenese: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 8. Februar 2016, 11:17 Uhr
- Gesundheitsförderung, "Empowerment", Stärkung der "Resilienz, Psychohygiene, "Schatzsuche", Ressourcenorientierung, Selbstregulation, Kontrollüberzeugung, Selbstwirksamkeitserwartung, Optimismus
- DD Prävention → pathogenetisches Modell
Aaron Antonovsky
- in den 1980ern: "Wie entsteht Gesundheit?"
- Gesundheit als Prozess, nicht als Zustand → Kontinuum, jeder Mensch immer sowohl gesund als auch krank
- "generalisierte Widerstandsressourcen" (→ Resilienz) → geben Stressoren eine "Bedeutung"/Sinn
- zentral: "Kohärenzgefühl" (Sense of Coherence = SOC)
- = "durchdringendes, andauerndes und dennoch dynamisches Vertrauen" in (subjektives Gefühl der)
- Verstehbarkeit/Überschaubarkeit: innere/äußere Ereignisse sind strukturiert, vorhersehbar, erklärbar
- Handhabbarkeit/Bewältigbarkeit: Anforderungen sind mit eigenen Ressourcen zu bewältigen
- Bedeutsamkeit/Sinnhaftigkeit: Anstrengung und Engagement lohnen sich
Klaus Grawe
- übergeordnetes Grundbedürfnis nach "Stimmigkeit" = Konsistenz und Kongruenz = Kohärenz
- DD Sinn für Kohärenz: angeborenes "inneres Messinstrument" für Zugehörigkeit (materiell und sozial)
- DD Gefühl der Kohärenz: entsteht durch Beziehungen und Kommunikation
- Grundbedürfnisse:
- Orientierung/Kontrolle
- Lustgewinn/Unlustvermeidung
- Bindung
- Selbstwerterhöhung/-schutz
- Motivationale Schemata → bei Nicht-Erfüllung Inkongruenz
- Annäherungsschemata → Grundbedürfnisse befriedigen
- Vermeidungsschemata → Schutz von Grundbedürfnisse vor Verletzung/Bedrohung/Enttäuschungen
- gleichzeitige Aktivierung → gegenseitige Hemmung = motivationaler Konflikt = Diskordanz
- Inkonsistenz = Diskordanz und Inkongruenz